Daniels Blog

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Der schlechteste Roman der jemals geschrieben wurde ! Teil 2

Wer Teil 1 noch nicht gelesen hatt, findet ihn hier:

"Der schlechteste Roman der jemals geschrieben wurde Teil 1"


Nach etwa zwei Stunden ermüdendem Fußmarsch erblickte er einen bewaffneten Taliban, der auf einem Felsen stand. Die Sonne war aufgegangen und blendete den Staatsfeind. John nahm sein Gewehr, legte an, schoss und traf.

Die Kugel traf den Terrorist in den Oberkörper, er fiel sofort vom Felsen und landete in einem Dornenbusch. John hastete zu seiner Beute „Ein Glück, der Schuft ist noch am Leben“.

„Todd achlem Ammerikaanaa“ stieß der Terrorist blutig hervor.

„Wo ist Osama?“ schrie ihn John an. „Dacheiimm“ entgegnete ihm der Dahinsterbende.

John wurde bewusst, dass er nicht freiwillig reden würde und entschloss sich der Foltermethode „Waterboarding“ zu bedienen. Darin hatte er während der Ausbildung eine Eins Plus mit Sternchen erhalten. Das Problem war nur, das es im afghanischen Hochland kaum Wasser gab.

Schweren Herzens entschloss er sich dazu, ihm einfach seine Wasserflasche über die Rübe zu kippen. Er öffnete den Verschluss der Wasserflasche und goss dem röchelnden Taliban den Inhalt der ganzen Flasche in den Mund. Der Taliban schien diese Folter aber misszuverstehen und sagte nur „Oh Amerika doch gudd, ich dir sagen wo Onkel Osama ist, du mir mehr Wasser geben! Röchel Würg“ John stutzte kurz, war dann aber überwältigt von der großen humanistischen Geste, die er diesem Menschen zu teilwerden ließ.

„20 Meter rechts, da Tür in Fels, dort rein, dann nch würg argg .....“ und der Taliban starb.

„Scheisse damit kann ich nichts anfangen, die mit ihrem fucking metrischen System“ dachte sich John.


„Mehr Licht von der Seite“ schrie Stefan Zockhügel, ein aus Deutschland entführter Musikvideoregisseur. Osama fummelte immer noch an seinem neuen Turban herum, mit dem er schon seit einer viertel Stunde beschäftigt war. „Achmet!!! Steht mir das lila wirklich gut? Ich komme mir hier wirklich doof vor. Die Sache mit dem Imageberater war mir von Anfang an zuwider.“ Achmet entgegnete: „Osama dein Image ist seit dem elften September schwer angeschlagen. Du wirkst auf die Welt viel zu konservativ und radikal. Wir brauchen ein hipperes Image, um mehr Sympathien in der Welt zu sammeln“.“Nee Schätzelchen hör auf den Achmet, Lila ist DIE Farbe des Sommers. Der lila Turban gibt dir etwas Feminines, etwas Sensibles. Osama you 're soo HOT mit this Look“ versuchte ihm Rocko der Image- und Stylingberater klarzumachen.

„Wenn das Video abgedreht ist bring ich diese Schwuchtel um“ murmelte sich Osama in seinen imensen Bart und betrachtete missmutig die rosa gefärbten Holzapplikationen an seiner AK 47.

„Kann das Shooting jetzt beginnen, mit dem Licht bin ich ....“ wollte gerade Stefan, der Regisseur fragen als John Jackson aus einer dunklen Ecke heraustrat und erwiderte „Ja, das Shooting kann beginnen. Rot würde dir aber besser stehen. Ähh, also rot wie Blut, ihr versteht schon. Und ähh Shooting wie Schiessen. Verstanden!?“. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht (Er war überwältigt von seiner eigenen Eloquenz) stürmte John, mit der Waffe im Anschlag, nach vorne. Stolperte dann jedoch über eine Kabelrolle. Achmet sprang sofort geistesgegenwärtig auf John, der bäuchlings auf den Boden gefallen war.“Amerikaanaaaa“ schrien die anderen Araber, die gerade noch mit dem Videodreh beschäftigt gewesen waren.

Osama ergriff die Gelegenheit sofort, um seinen ärgsten Feind zu töten.

Er riss seine AK hoch, drückte ab und traf sein Ziel in die Brust.

Rocko, der Imagefritze ging blutend zu Boden. Osama hastete zu John und Achmet die wild kämpfend auf dem Boden herumrollten, blieb dann aber auch mit dem Bein in einem Kabel hängen, das von einer Kamera herab hing. Die Kamera stürzte um, stieß dabei gegen einen Scheinwerfer, der ebenfalls umfiel. Der Scheinwerfer stürzte genau in eine Pfütze und zerbarst. Blaue Blitze zuckten durch die Leiber von Osamas Gefolge, das wie zufällig genau in der Pfütze stand. Von Krämpfen geschüttelt gingen sie zu Boden.

Der amerikanische Held wälzte sich noch immer, mit Achmet ringend, umwickelt von unzähligen Kabeln auf dem Höhlenboden.

16.3.09 12:51

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